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In einem New Yorker Fundbüro wird ein Huhn abgegeben. Kiff, der Verwalter des Fundbüros, erklärt sich bereit, es zu hüten, bis der Besitzer sich meldet. Das Huhn richtet Kiffs jahrelang penibel aufrecht erhaltene Ordnung zugrunde. Er, der immer nur mit Formularen verkehrt hat, ist gezwungen, sich mit einem Lebewesen auseinanderzusetzen. Das Huhn provoziert ihn zu Wutausbrüchen und Zärtlichkeit gleichermaßen und entpuppt sich schließlich als Frau, die ihn liebt. Der Schriftsteller Frank Geerk war ab den 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kein unumstrittener Autor. 1946 geboren, provozierte er mit einem 11-zeiligen Gedicht einen öffentlichen Skandal, der die angebliche Wirkungslosigkeit von Lyrik aufs Schönste dementiert und die Solidarität von Kollegen wie Böll und Marti, Muschg und Canetti, Kaschnitz und Meckel auslöste. Von 1966 an studierte und arbeitete er in Basel, 1980 wurde er Professor für dt. Literatur an der Universität Austin/Texas, er schrieb unter anderem ein Musical über Edith Piaf und starb 2008.


  • Datum: 01.06.2024 20:00
  • Ort Mühlstraße, Bergkirchen, Deutschland (Karte)

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